IQWiG - Über uns
Das IQWiG wurde nach dem Willen des Gesetzgebers im Zuge der deutschen Gesundheitsreform des Jahres 2003 gegründet. Das Institut ist eine fachlich unabhängige wissenschaftliche Einrichtung der privaten und gemeinnützigen Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Sie verfolgt das Ziel, evidenzbasierte Entscheidungen in Gesundheitsfragen zu unterstützen. Das Institut wird durch sogenannte Systemzuschläge finanziert und darf darüber hinaus Zuwendungen des Bundesgesundheitsministeriums annehmen. Es trifft keine Sponsoring- oder Werbe-Vereinbarungen und wirbt nicht um Zuwendungen. Weitere Informationen zum Vorstand und zur Organisationsstruktur der Stiftung und des Instituts finden Sie auf www.iqwig.de.
Die Aufgabe des IQWiG ist die Bewertung des medizinischen Nutzens, der Qualität und der Wirtschaftlichkeit medizinischer Leistungen und die Veröffentlichung der Bewertungsergebnisse. Das Institut erhält seine Aufträge vom Gemeinsamen Bundesausschuss, einem Gremium der Selbstverwaltung von Ärztinnen und Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern, und vom Bundesgesundheitsministerium zu verschiedenen Themenbereichen, unter anderen zum Nutzen diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen, zu strukturierten Behandlungsprogrammen sowie zur Bewertung von klinischen Leitlinien.
Darüber hinaus versteht sich das Institut als wissenschaftliche Informationsquelle für die Öffentlichkeit sowie für Ärztinnen und Ärzte, Leistungserbringer im Gesundheitswesen, Konsumenten und andere Interessierte. Es fungiert als unabhängiger Herausgeber von evidenzbasierten medizinischen Informationen für Bürgerinnen, Bürger, Patientinnen und Patienten, bietet aber keine individuelle Patientenberatung an.
Das IQWiG führt Projekte und Forschungsarbeiten in Eigenregie durch. Die Aufgaben der Institutsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden durch externe Auftragsprojekte ergänzt. Am 1. Oktober 2004 hat das Institut seine Arbeit aufgenommen. Es ist in Ressorts gegliedert, eines davon widmet sich der Erstellung von Gesundheitsinformationen für die Öffentlichkeit.
Leiter des Instituts ist Professor Dr. med. Peter T. Sawicki, der seinen Posten am 1. September 2004 antrat.
Gesundheitsinformation.deDie Erstellung der Website "www.gesundheitsinformation.de" wurde im Juli 2005 genehmigt. Die Freischaltung dieser Website erfolgte am 14. Februar 2006, im Mai folgte der Launch der englischen Version.
Mit der Veröffentlichung dieser zweisprachigen Website erfüllt das IQWiG einen Teil seines gesetzlichen Auftrages zur Aufklärung der Öffentlichkeit in gesundheitlichen Fragen. Die Website enthält Informationen für Verbraucherinnen, Verbraucher, Patientinnen und Patienten und stützt sich auf institutseigene wissenschaftliche Publikationen. Die Themen können frei gewählt werden. "Gesundheitsinformation.de" veröffentlicht zudem auch Informationen zu Themen, deren Bearbeitung vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder dem Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegeben wurde.
Entwürfe zu den vom IQWiG erstellten Informationstexten werden an verschiedene Gremien, Patientenvertreterinnen und -vertreter und an den Stiftungsvorstand geschickt. Die redaktionelle Verantwortung liegt beim IQWiG.
Chefredakteurin der Website www.gesundheitsinformation.de ist Hilda Bastian.
An der Erstellung der veröffentlichten Gesundheitsinformationen sind sämtliche Ressorts des Institutes beteiligt, so etwa durch Bereitstellung von ärztlichen, wissenschaftlichen und statistischen Fachkenntnissen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ressorts Gesundheitsinformation verfügen über Erfahrungen in Kommunikations-, Pflege- und Sozialwissenschaften sowie im Bereich evidenzbasierte Gesundheitsinformationen und Medizin.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ressorts Gesundheitsinformation:
- Hilda Bastian (Ressortleiterin)
- Roland Büchter
- Dr. Martina Ehrlich
- Dennis Fechtelpeter
- Sabine Keller
- Marco Knelangen
- Heidemarie Kufner-Rausch
- Dr. Aysha Lucas-Gesing
- Sabine Mooren
- Dr. Mona Nasser
- Tina Rhodes
- Sonja Siegert
- Alper Yurdakul
- Beate Zschorlich
- Claudia Bollig (studentische Hilfskraft)
- Pascal Huber (studentische Hilfskraft)
Einbeziehung von Patientinnen und Patienten sowie anderen Fachleuten
Wir bedanken uns bei den Verbrauchergruppen, Patientinnen und Patienten sowie Patientenvertretern, die auf verschiedene Weise zur inhaltlichen Gestaltung von "Gesundheitsinformation.de" beigetragen haben durch
- ihre Vorschläge zu interessierenden Themen,
- ihre Bewertung der Entwürfe zu unseren Gesundheitsinformationen,
- die Bereitstellung ihrer persönlichen Erlebnisse im Rahmen persönlicher Interviews oder
- ihre Teilnahme an den Benutzertests für unsere Website.
Methoden
Die Informationen auf dieser Website stützen sich auf die besten Forschungsergebnisse, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Informationen verfügbar sind. Das Datum unter jedem Artikel gibt den Zeitpunkt an, an dem die Informationen und die ihnen zugrunde liegenden wissenschaftlichen Belege (Evidenz) den aktuellen Wissensstand wiedergeben. Wir führen umfassende Literaturrecherchen nach relevanter Evidenz zu den Themen durch, die wir ins Netz stellen. Wir stützen uns dabei in erster Linie auf systematische Reviews von Studien, um Fragen nach der Wirksamkeit medizinischer Behandlungen zu beantworten. Alle von uns herangezogenen Studien wurden durch unser Team bewertet, um sicherzustellen, dass sie über eine angemessene Qualität verfügen. Sämtliche Entwürfe zu unseren Artikeln durchlaufen eine mehrstufige Qualitätsbewertung, an der sowohl Patientinnen und Patienten als auch Expertinnen und Experten innerhalb und außerhalb unseres Institutes aus Deutschland und der ganzen Welt beteiligt sind.
Wir halten ständig Ausschau nach neuen systematischen Reviews, um neue Themen ausfindig zu machen, die für unsere Leserinnen und Leser von Interesse sein könnten. So stellen wir auch fest, welche bereits ins Netz gestellten Artikel einer Aktualisierung bedürfen. Veraltetes Informationsmaterial entfernen wir auf diese Weise von unserer Website. Einzelheiten zu unseren Methoden können Sie auf der IQWiG-Website nachlesen.
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