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Migräne-Infos für Kinder und Jugendliche

Manche Kinder oder Jugendliche bekommen so starke Migräneanfälle, dass sie nicht in der Lage sind, das Haus zu verlassen. Sie können nicht zur Schule gehen und verpassen auch in der Freizeit vieles, was ihnen sonst Spaß macht. Die gute Nachricht ist: Sie können vieles tun, damit die Migräneanfälle weniger werden und sie nicht mehr so stark belasten. Außerdem stehen die Chancen gut, dass die Migräne im Erwachsenenalter ganz verschwindet. Wie man Migräneanfällen selbst vorbeugen kann und wie man am besten mit ihnen umgeht, wenn sie einmal da sind, erfahren junge Leute hier.


Kann man Migräneanfällen vorbeugen, ohne Medikamente einzusetzen?

Es wird vermutet, dass Anspannung und Stress zu den Faktoren gehören, die bei Kindern und Jugendlichen eine Migräne auslösen können. Wenn das stimmt, könnten Entspannungsverfahren helfen, Schmerzattacken zu lindern oder ihnen vorzubeugen. Weitere Maßnahmen zur Migränevorbeugung setzen an der Umstellung von Lebensgewohnheiten an, zum Beispiel der Schlafgewohnheiten oder der Ernährung. Lesen Sie hier weiter, wenn Sie wissen möchten, was die Forschung zu den verschiedenen nichtmedikamentösen Vorbeugemöglichkeiten sagen kann: zur Kurzantwort.


Migräne bei Kindern und Jugendlichen: Welche Medikamente können die Beschwerden lindern?


Medikamente, die bei Erwachsenen wirken, helfen Kindern und Jugendlichen nicht immer in der gleichen Weise. Kinder benötigen auch nicht einfach eine niedrigere Dosis, weil ihr Körper kleiner ist. Die gleichen Medikamente wirken bei ihnen möglicherweise stärker oder schlechter als bei Erwachsenen, oder sie haben andere unerwünschte Wirkungen. Von den Medikamenten, die Erwachsene üblicherweise bei Migräneanfällen einsetzen, sind daher nur wenige für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen zugelassen. Mit der Frage, welche Mittel ihnen helfen könnten, eine akute Migräne zu lindern, hat sich jetzt eine niederländische Forschergruppe beschäftigt. Über ihre Ergebnisse informieren wir Sie hier.


Migräneattacken vorbeugen: Können Arzneimittel oder Pflanzenpräparate jungen Menschen helfen?

Die meisten Kinder und Jugendlichen kommen mit Migräne zurecht, indem sie einige Lebensgewohnheiten ändern und bei Bedarf schmerzlindernde Medikamente nehmen. Wenn die Migräneattacken aber so häufig werden, dass sie ihre normalen Alltagsaktivitäten regelmäßig unterbrechen, oder wenn Medikamente nicht helfen, suchen junge Menschen und ihre Eltern oft nach Wegen, um den Anfällen vorzubeugen. Studien haben bisher jedoch für kein Medikament oder pflanzliches Mittel genügend Daten geliefert, um den Nutzen und die Risiken für Kinder und Jugendliche beurteilen zu können. Mehr dazu und zum sogenannten Off-label-Einsatz von Medikamenten bei Kindern finden Sie in dieser Kurzantwort.


Für werdende Mütter: Merkblatt zum Thema Asthma

Je schlechter ein Asthma kontrolliert ist, desto ernsthafter können seine Auswirkungen für die werdende Mutter und ihr Kind sein. Wenn die Mutter wegen Asthmabeschwerden zeitweise selbst Probleme hat, genug Sauerstoff zu bekommen, hat auch das Ungeborene einen Sauerstoffmangel. Was Frauen tun können, um sich und ihr Kind zu schützen, erklären wir Ihnen in unserem neuen Merkblatt. Obendrein erfahren Sie, wie Mütter - aber auch Väter - dafür sorgen können, dass ihr Nachwuchs ein möglichst geringes Risiko hat, später selbst Asthma oder Allergien zu entwickeln. Mehr


Unbedenklich: Kortison zum Inhalieren in der Schwangerschaft

Viele schwangere Frauen mit Asthma sind wegen ihrer Medikamente verunsichert: Helfen sie mir? Schaden sie womöglich meinem Baby? Ist Kortison zum Inhalieren sicherer als in Tablettenform? Wenn ja, warum? Kanadische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich intensiv mit der Sicherheit von inhalativen Kortikoiden in der Schwangerschaft beschäftigt. Was sie herausgefunden haben, finden Sie hier.


IQWiG bewertet internationale Leitlinien zum Thema Brustkrebs

Für unterschiedliche chronische Erkrankungen, darunter Brustkrebs, haben die gesetzlichen Krankenkassen ein sogenanntes Disease-Management-Programm (DMP) entwickelt. Dieses "strukturierte Behandlungsprogramm" soll helfen, Frauen mit Brustkrebs bestmöglich zu versorgen. Es enthält Vorgaben zum Beispiel für die Diagnostik, die Behandlung und die psychosoziale Versorgung. Seine Inhalte werden regelmäßig überarbeitet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IQWiG haben jetzt internationale Leitlinien zur Brustkrebs-Therapie mit den Vorgaben für das DMP Brustkrebs verglichen, um möglicherweise nötige Änderungen aufzuzeigen. Mehr


Antibiotika: Richtige und sichere Anwendung


Wissen Sie, dass die meisten Atemwegserkrankungen - Schnupfen, Husten, Grippe & Co. - durch Viren verursacht werden? Und dass Antibiotika bei Erkältungen meist nicht helfen, weil sie nur Bakterien bekämpfen? Wenn Antibiotika bei einer Vireninfektion eingesetzt werden, sind sie aber nicht nur nutzlos - sie können auch schaden. Welche unerwünschten Wirkungen auftreten können und wie der falsche Gebrauch von Antibiotika dazu beiträgt, dass Bakterien resistent werden, erfahren Sie in unserem Spezial.


Was kommt als Nächstes?

In den kommenden Wochen planen wir Informationen zu den Themen Grippeimpfung bei Kindern, Migräne bei Erwachsenen, kognitiver Verhaltenstherapie, Neurodermitis, Umckaloabo und vielem mehr.

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